5-hydroxytryptophan

5-HTP in Verbindung mit Niacin

Niacin mit 5-HTP zu kombinieren, hat gute Gründe. Zunächst zur Bezeichnung von Niacin. Unter der Bezeichnung Niacin werden die Substanzen Nicotinsäureamid und Nicotinsäure zusammengefasst. Niacin gehört zu den B-Vitaminen. Es wird für den Aufbau von Koenzymen gebraucht, die im Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Außerdem sorgt Niacin für die Regeneration der Haut und reguliert ihre Feuchtigkeitsbildung. Da Niacin als Koenzym tätig ist, wirkt es in einer guten Formel für 5-HTP auch dafür, dass 5-HTP sich besser im Stoffwechsel integrieren kann.

Niacin wird für den Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel als Enzymbestandteil benötigt. Es ist, ebenso wie 5-HTP, unabdingbar für Nervensystem und auch für eine ute Herzfunktion wichtig . Ein extremer Mangel verursacht das Krankheitsbild der Pellagra ("Raue Haut"), einer Hautveränderung. Außerdem kommt es zu Durchfall und Appetitlosigkeit, in einem späteren Stadium treten auch Verwirrtheitszustände und Depressionen auf. Eine solche Unterversorgung mit Niacin wird nur bei einer eiweißarmen Ernährung beobachtet, die vorwiegend aus besonders niacinarmem Mais besteht. In unseren Breitengraden ist ein Mangel an Niacin selten. Daher sollte Niacin in einer Formel für 5-HTP nicht die Hauptrolle spielen, sondern lediglich vorhanden sein, um dem Körper zu helfen, die Aufgaben von 5-HTP optimal zu vollziehen.

So gelangt Niacin in den Körper: Niacin findet sich in Vollkornprodukten, Erdnüssen, Erbsen, Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Leber, Seefisch, Naturreis, Kartoffeln, Bierhefe. Dieses Vitamin ist im Vergleich zu vielen hitzeempfindlichen Enzymen und Vitaminen recht haltbar und unempfindlich gegen Kochvorgänge. Niacin ist demnach nicht unbedingt ein Stoff, der in hohen Dosen supplementiert werden muss, sondern lediglich ein wichtiger Anwesenheitsfaktor in guten Nahrungsergänzungen.

Niacin kann auch aus dem Eiweißstoff Tryptophan vom Körper hergestellt werden. Tryptophan kann in Anwesenheit von Niacin auch sehr gut zu 5-HTP, dem Vorläufer des Glückshormons Serotonin umgebaut werden. Eine durchdachte Formel mit Niacin kann daher auch helfen, 5-HTP zu bilden.

Mögliche Folgen einer Überdosierung von Niacin: Über die Nahrung zu viel Niacin aufzunehmen, ist kaum möglich. Bei außerordentlich hoher Dosierung, beispielsweise durch ein niacinhaltiges Vitaminpräparat, kann es zu Hitzegefühl, Hautjucken, Kopfschmerzen, Leberschäden und Magenschleimhautentzündungen kommen. Viele Präparate erzeugen bei Niacin auch einen gefährlichen Niacinflash. Dies ist eine Rötung der Haut, die auf kurze Dauer sicherlich nicht schädlich ist, doch auf längere Sicht zu Nebenwirkungen führen kann. Gute Präparate, die Niacin enthalten, sollten daher nicht isoliertes Niacin beinhalten, sondern stets einen ausgewogenen Wirkverbund umfassen, um die Nebenwirkungen von Niacin in positive Wirkeffekte auf das Herz-Kreislaufsystem umzumünzen.

Niacin-Produkte

Niacin in einem 5-HTP-Enzym-Produkt zu finden ist eine gute Wahl, um Niacin positiv und wirkungsvoll im Körper zu verstoffwechseln. Mit guten Vitamin-B-Produkten, wie den Manager-Kapseln, können die gezielten Wirkungen von Niacin noch deutlicher kontrastiert werden.

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