5-hydroxytryptophan

SerotoninresorptionL-Tryptophan

GRUNDLAGEN VON L-Tryptophan

L-Tryptophan L-5 Hydroxy-Tryptophan rein natürlich von Griffonia simplicifolia Extrakt. Durch Erhöhung des Serotonin - Spiegels werden Depressionen auf natürliche Art behandelt. Ein Muss für das Glück.

Im Laufe des Lebens erkrankt jeder fünfte Mensch an einer Depression. Diese Erkrankungshäufigkeit ist völlig unabhängig vom jeweiligen Lebensstandard und auch vom Land oder der dort vorherrschenden Kultur. Hilfe bei Depressionen sind daher immer wichtiger.

Depressionen kommen vor allem in den beiden Erscheinungsformen der manischen oder bipolaren Depression sowie der unipolaren oder auch schweren Depression vor. Bei der manischen Depression schwankt die Stimmung des Patienten innerhalb von Wochen zwischen euphorischen und depressiven Phasen, z.T. auch mit schwerwiegenden Folgen für Urteils- und Handlungsvermögen.

Bei der anderen, schweren Depression - früher sprach man fälschlich von «endogener Depression» - kommt es vor allem zu Antriebsarmut, Ängstlichkeit, Leere, Hoffnungslosigkeit, Ideen- und Antriebsverlusten. Es ist bisher nicht klar, wie Depressionen neurophysiologisch entstehen, aber in den letzten Jahren wurde deutlich, dass die Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin bei der Krankheitsentstehung eine wichtige Rolle spielen.

Oftmals spielen jedoch bei schlechter Serotoninresorbtion, Depression auch Mobbing, Umgebung und fehlende Lebensperspektiven eine Rolle. Eine gute Empfehlung, Depression vorzubeugen, ist es sicherlich sich eine ausgewogene und frei steuerbare Nebentätigkeit zu suchen, der hier 4-5 Jahre vorausdenkt und realistische private Ziele ermöglicht.

WIRKUNG VON L-Tryptophan

In den Nervenzellen wird aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan (essentiell bedeutet, dass der Körper sie nicht selbst produzieren kann) zunächst Tryptamin und anschließend L-Tryptophan (L-Tryptophan ® ) gebildet. Daraus entsteht durch Wasserstoffanlagerung und Kohlenstoffabbau schlussendlich 5-Hydroxytryptamin (5 HTP)-Serotonin.

Ein Mangel an Serotonin kann Depressionen, bis hin zu Panikattacken, Angstzustände und Aggressivität auslösen. Serotonin spielt außerdem eine wichtige Rolle beim Schlafrhythmus, Appetit, Gedächtnis und Lernfähigkeit, der Schmerzkontrolle, bei Entzündungsreaktionen und der Darmperistaltik.

Auch Stress, Suchtverhalten, Übergewicht, Migräneattacken, das prämenstruelle Syndrom und Suizidgedanken sind häufig mit niedrigen Serotoninspiegeln verbunden.

Im Herzkreislaufsystem beeinflusst Serotonin die Kontraktion der Arterien und hilft so bei der Blutdruckkontrolle. In der Skelettmuskulatur erweitert Serotonin die Gefäße, womit die Durchblutung gesteigert wird.

Eine weitere Erkrankung, die mit Serotoninmangel einhergeht, ist Fibromyalgie, ein komplexes Syndrom, das durch heftige Muskelschmerzen, Müdigkeit, Fieber, Schlaflosigkeit, Reizdarmsymptome und geschwollene Lymphknoten gekennzeichnet ist. Die Ursache ist unbekannt, am häufigsten sind Frauen betroffen.

Viele Medikamente, wie Appetitzügler, Cholesterinsenker und auch bestimmte Diäten, hemmen die Serotoninbildung und können ebenfalls Auslöser für Serotoninmangelerscheinungen sein.

Studien zeigten, dass die Zufuhr von Hydroxytryptophan, der Vorläufersubstanz von Serotonin den Serotoninspiegel deutlich anhebt. Leider ist L-Tryptophan ® in der typischen, eher einseitigen westlichen Diät nicht in genügendem Ausmaß enthalten. Auch die Zufuhr von Nahrungsmitteln, die Tryptophan enthalten, steigert den Serotoninspiegel nicht wesentlich. Die Zufuhr von Serotonin selbst ist nicht möglich, da es abgebaut wird, bevor es seine Wirkung entfalten kann.

Die Pharmaindustrie hat die Bedeutung von Serotonin schon länger erkannt. Seit einigen Jahren sind Medikamente auf dem Markt, die die Wiederaufnahme von Serotonin in die Zellen hemmen, sogenannte Serotonin- Reuptake-Hemmer (SSRI's). Durch diese Substanzen bleiben die Serotoninspiegel erhöht. Einsatzgebiete sind vor allem Antidepressiva. Leider sind viele dieser Medikamente mit nicht unerheblichen Nebenwirkungen verbunden. Da L-Tryptophan ® nicht patentierbar ist, ist das Interesse der Pharmafirmen an einer kommerziellen Vermarktung naturgemäß eher gering.

INDIKATIONEN VON L-Tryptophan

Lernbooster & Muntermacher: 5-HTP fördert die Lernfähigkeit, hilft gegen Gedächtnislücken und Lernhemmung. Ausserdem regelt es einen kontrastierten Schlaf-Wach-Rhythmus. Der Schlaf wird tiefer, Wachphasen aktiver.

Depressionen: Dr. W. Pöldinger, Psychiatrische Universitätsklinik Basel, konnte bereits 1991 zeigen, dass L-Tryptophan 5 HTP bei der Behandlung von Depressionen zumindest genauso wirksam war wie gebräuchliche Antidepressiva - bei weniger Nebenwirkungen. L-Tryptophan ® gleicht Stimmungsschwankungen aus (vor allem bei bipolaren Depressionen) und senkt das Aggressionspotential. Weiters werden auch Angstattacken reduziert.

Migräne<" class="schwarz">Migräne: Migräne wird unter anderem durch eine abnorme Serotoninfunktion in den Blutgefäßen ausgelöst. Hydroxytryptophan kann diese Funktionsstörung normalisieren helfen.

Schlafstörungen: Hydroxytryptophan verkürzte in Versuchen die Einschlafzeit um die Hälfte, ohne die Schlafmuster zu stören. Außerdem wird ein schnellerer konzentrierter Wachzustand erreicht. Die Ursache liegt in der Interaktion mit Melatonin, das ein Stoffwechselprodukt der Serotoninproduktion ist und durch erhöhte Serotoninspiegel ebenfalls gesteigert wird.

Appetit und Gewichtsverlust: Hydroxytryptophan senkt erwiesenermaßen den Appetit und kann so zu einer ausgeprägten Gewichtsreduktion bereits nach relativ kurzer Zeit führen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Appetitzüglern ist L-Tryptophan ® ein sehr verträglicher und sicherer Appetitzügler.

Herz-Kreislauferkrankungen: Hydroxytryptophan hat aufgrund seiner angstlösenden und aggressionshemmenden Wirkungen einen direkt positiven Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem, da es vor zuviel Adrenalinausschüttung schützt.

Fibromyalgie: Die Erhöhung des Serotoninspiegels über die Zufuhr von L-Tryptophan ® bewirkt eine Erleichterung vieler Fibromyalgiesymptome, einschließlich Schmerzen, Gelenksteife und Schlafstörungen.

ZUSAMMENSETZUNG UNSERES L-Tryptophan-Produkts

1 Kapsel L-Tryptophan ® enthält 100 mg reines pharmazeutisches L-Tryptophan ® in einer hypoallergenen photonenaktivierten Siliciumträgerbasis. Viele Anbieter bieten auf den ersten Blick höhere Dosierungen von 200-500 mg, die bei näherem Hinsehen allerdings aus Mehlbasis gestreckt sind. Auch hier sollte man Qualitätskriterien ansetzen.

DOSIERUNG VON L-Tryptophan

Depressionen: 300 bis 400 mg täglich
Migräne: 400 bis 600 mg täglich
Schlafstörungen: 100 bis 300 mg täglich
Fibromyalgie: 300 mg täglich
Appetitzügelung: 600 bis 900 mg täglich

Zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens und einer ausgeglichenen Stimmung sollten 100 bis 200 mg täglich eingenommen werden.

NEBENWIRKUNGEN/KONTRAINDIKATIONEN

Sehr selten und nur bei Einnahme großer Mengen treten Kopfschmerzen, Darmbeschwerden, Schlaflosigkeit, Muskelschmerzen und euphorische Rauschzustände auf. Schwangere oder stillende Mütter sowie Personen, die unter ständiger ärztlicher Betreuung stehen, sollten vor der Einnahme einen Arzt konsultieren. Vorsicht ist ebenso bei Lebererkrankungen geboten, da L-Tryptophan ® sonst unerwünscht stark wirken.

L-Tryptophan wirkt als Monopräparat, das sind im Gegensatz zu Kombipräparaten Medikamente, die nur einen chemischen Wirkstoff enthalten. Die Vorteile von Monopräparaten liegen darin, das es nicht zu negativen Wechselwirkungen zwischen mehreren Wirkstoffen kommen kann. Andererseits kann der sogenannte "Stoßregeneffekt" auftauchen. Besser ist eine Dosierkampagne nach dem Prinzip "Tröpfchenbewässerung".

Um eine umfassend optimale stimmungsaufhellende Wirkung zu erzielen, empfehlen wir L-Tryptophan zu kombinieren mit enzymbasierten Stimmungsaufhellern.

HINWEISE

Die Einnahme sollte zusammen mit einem kohlehydratreichen Snack oder mit Flüssigkeit erfolgen (z.B. Gerstengrassaft). Proteinreiche Mahlzeiten nach der Einnahme können die Aufnahme in die Blutbahn integrativer und gepufferter gestalten. Zur optimalen Wirkungsentfaltun sollten Vitamin B3, Vitamin C, B6, und Magnesium ebenfalls zugeführt werden.g sollten Vitamin B3, Vitamin C, B6, und Magnesium ebenfalls zugeführt werden.

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