5-hydroxytryptophan

Fibromyalgie und 5-HTP

5-HTP ist kein direktes Schmerzmittel, wird aber in internationaler Literatur als rezeptfreies Schmerzmittel für Fibromyalgie erwähnt, und soll die Fibromyalgie positiv beeinflussen. Dies geschieht dadurch, dass der verbesserte Serotoninstoffwechsel die Durchblutung und somit die Wärme- und Nährstoffzufuhr zu Muskeln und Geweben verbessert. Dieses in Kombination mit dem eigentlichen Effekt von 5-HTP, der Steigerung des Glücksgefühls, soll sich schmerzlindernd bewiesen haben.

Bei Fibromyalgie-Patienten sind meistens erniedrigte Serotonin-Spiegel festzustellen, es gilt also den Serotoninspiegel zu erhöhen. In drei klinischen Studien soll sich durch die Einnahme von 5 HTP die Anzahl der Schmerzpunkte verringert haben, die Angst gelindert worden sein und eine bessere Schlafqualität erreicht worden sein, was wiederum die bei Fibromyalgie auftretende Morgensteifigkeit verringert haben soll. Die Studien wurden aufgrund mangelnden Interesses von bekannten großen Firmen nicht in die Öffentlichkeit getragen, weswegen kaum jemand darüber etwas weiss. In den Studien soll 5-HTP in einer Dosieurng von 300 mg täglich verabreicht worden sein. Ein Literaturhinweis gezielt zum Thema Fibromyalgie findet sich unter: 1. Wolfe F. Russel IJ. Vipraio G, Ross K, Anderson J. Serotonin levels, pain threshold, and fibromyalgia symptoms in the general population. J. Rheumatol 1997;24:555 ? 59.

Hintergrund der Verbesserung der Symptome bei Fibromyalgie kann die die Regulierung von Neurotransmittern, Endorphinen und Somatotastinen im gesamten Körper sein. Ein erhöhter Serotoninspiegel kann daher helfen, die Schmerzempfindungen auf natürliche Weise zu senken. Gemeinsam mit der Zufuhr von 5-HTP mit echten Lyprinol bestehen gute Aussichten  Fibromyalgiesymptome, Gelenksteife und Gelenkschmerzen, Depressionen und Schlafstörungen zu erleichtern.

Wichtig bei der Einnahme von 5-HTP bei Fibromyalgie ist, dass man die Dosierung kombiniert mit einem vernünftigen Vitalstoffkonzept. 5-HTP sollte zuerst in kleineren Mengen, mit nur einer 1/2 Tablette mit einer Mahlzeit, einmal oder zweimal täglich eingenommen werden. Nach einigen Tagen kann die Dosierung und tägliche Wiederholung langsam gesteigert werden. Diese "Einschleichung" eines erhöhten Serotoninspiegels hat sich als effektiver erwiesen, als "Abrupt" den Spiegel ansteigen zu lassen. Bei einem gleichzeitigem Mangel an Vitamin B3, Vitamin C, B6, und Magnesium hat 5-HTP eine verminderte Wirkung, weswegen es sinnvoll ist, 5-HTP in einem Enzymaktivator einzunehmen. Eine Übelkeit ist selten, kann jedoch, wie bei allen isoliert formulierten Präparaten, eher vorkommen, als bei synergistisch formulierten 5-HTP-Produkten. Falls es nach der Einnahme von 5-HTP zu Übelkeit kommt, kann mit dem Trinken von einem Teelöfel Ingwer, in einem lauwarmen 1/4 Liter Wasser, 10 Minuten vor jeder nächsten Einnahme, vorgebeugt werden. Die Dosierung und gleichzeitige Verwendung anderer Medikamente, auch aus Pflanzenextrakten, sollte mit einem Arzt abgesprochen werden, der ein Ergänzungsstudium in Orthomolekularmedizin absolviert hat.

Fibromyalgie Detailinfo

Die Fibromyalgie ist eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis. Sie wird im Volksmund oft fälschlicherweise auch als Weichteilrheumatismus bezeichnet. Die Fibromyalgie ist gekennzeichnet von einer Fülle von Schmerzpunkten, die sich am gesamten Bewegungsapparat verteilen. Dabei können Gelenke genauso betroffen sein wie Sehnenansätze.

In drei klinischen Studien verringerte sich durch die Einnahme von 5-HTP die Anzahl der Schmerzpunkte, die Angst wurde gelindert und eine bessere Schlafqualität erreicht, wodurch die morgens oft auftretende Steifigkeit in Gelenken und Gliedmaßen verringert werden konnte.

Die Fibromyalgiepatienten wurden erniedrigte Serotonin-Spiegel gemessen. In drei klinischen Studien konnte nach Verabreichung von 5-HTP eine signifikante Besserung der Symptome wie z.B. Schmerzen, Morgensteifigkeit, Angstzustände und Müdigkeit beobachtet werden. 5-HTP gilt nicht als direktes Heilmittel für Fibromyalgie. Dennoch bewirkt eine Erhöhung des Serotoninspiegels eine bessere Durchblutung und fördert damit die Wärme- und Nahrungszufuhr zu Muskeln und Geweben, was sich als schmerzlindernd bewiesen hat.

Ein höherer Serotoninspiegel hilft auch mit der Regulierung von Neurotransmittern, Endorphinen und Somatotastinen, die Schmerzempfindungen auf natürliche Weise zu senken. Mit der Zufuhr von 5-HTP werden Fibromyalgiesymptome, Gelenksteife und Gelenkschmerzen, Depressionen und Schlafstörungen um einiges erleichtert.

Therapeutisch handelt es sich bei der Fibromyalgie um eine Herausforderung, denn lange nicht alle Betroffenen reagieren auf die Fülle von eingesetzten Präparaten. Verhältnismässig gut schneidet laut Dr. Eric Thomas, Hôpital Lapeyronie, Montpellier, eine Kombination von Amitriptylin und Fluoxetin ab, wenn es darum geht, die Schmerzen zu lindern und den Schlaf zu verbessern. Alprazolam in Verbindung mit Ibuprofen vermochte eine Zustandsbesserung herbeizuführen. Doch Sedativa alleine bieten generell keine grundlegende Schmerzlinderung. Die 5-HT Antagonisten Odansetron und Tropisetron hingegen senkten die Anzahl der Tenderpoints und verminderten die Schmerzen. Gar keinen Erfolg ist den Steroiden beschieden, während 5-Hydroxytryptophan in allen klinischen Parametern eine Verbesserung erzielte. 5-HTP scheint also ein Hoffnungsträger für viele Fibromyalgie-Patienten zu sein.

5-hydroxytryptophanPatienten mit Fibromyalgie haben häufig einen erniedrigten Serotoninspiegel, der durch die Einnahme von 5-HTP angehoben werden kann. Studien konnten zeigen, dass die Einnahme von 5-HTP in einer Dosierung von 100 mg dreimal täglich einen Teil der fibromyalgischen Beschwerden lindern konnte. In einigen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass manche Patienten mit Fibromyalgie erniedrigte Thiamin-(Vitamin B1-)Spiegel und eine verminderte Aktivität der thiaminabhängigen Enzyme haben. Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin B1 oder einem Vitamin B1-haltigen Tryptophanpräparat kann also sinnvoll sein. Positive Ergebnisse wurden auch durch die Supplementierung mit Vitamin E in einer Dosierung von 100-300 I.E. pro Tag erzielt. Hierbei ist zur allgemeinen Abgleichung der B-Vitamine und Hydroxilierung von Tryptophan zu 5-Hydroxy-Tryptophan ein guter Proteinshake eine gute Grundlage, kombiniert und gezielter für die bessere Durchblutung sollten 5-HTP und Arginin eingesetzt werden.

Eine Abrundung der Proteinwirkungen der Aminosäuren Arginin und Hydroxytryptophan soll laut einer Studie echtes Lyprinol wirken. Auch hier gilt sicherlich wieder die sinnvolle Kombination.