Brain trifft Body

Brainfood. Brain trifft Body

Körper trifft GehirnFast jeder kennt Bodyshaping durch essen. Doch wer weiss, dass man auch sein Gehirn durch die richtige Gehirnnahrung ernähren und formen kann? Brainfood ist die Zauberformel. Mit Brainfood kann man sich wortwörtlich schlau essen. Doch was ist schlau eigentilch?

Schlausein heisst Verknüpfen

Wer schlau ist, zeichnet sich von anderen aus, dass er Dinge verknüpfen und vernetzen kann. Die Synapsen im Gehirn schalten dabei Verknüpfungen, an die man sonst nicht so gelangen würde. Wer sich schlau und intelligent essen möchte, sollte diese Prinzipien auch an seine Nährstoffversorgung ansetzen.

Geschmackvoll kombiniert

Hierbei gilt nicht isolierte Wirkstoffe greifen, sondern auch hier wiederum ein Netzwerk an sinnvoll miteinander verketteten Wirkstoffen, regt im Darm an, die Enzyme zu entwickeln, aus denen der Körper wiederum eigene Aminosäurebausteine, Hormone und auch Serotonin und weitere Botenstoffe bilden kann. Intelligenz geht also durch den Magen. Denn mit der richtigen Ernährung lassen sich unsere grauen Zellen gezielt aufwerten.

Jeden Tag blau oder Blaubeeren?

Einige Lebensmittel machen besonders schlau, doch wer isst diese schon jeden Tag? Wer isst jeden Tag Garnelen oder Blaubeeren, oder Avocados oder Nüsse? Eine schwere Nuss hat der Verbraucher schon zu knacken, wenn es im Supermarkt nur um den Geschmack und die Optik geht, als um Wirkung und Gefüge.

Kaltherstellung ist entscheidend

Dabei kann eine aufgewertete Ernährung, die übrigens auch nicht erhitzt worden sein sollte, den Kopf kühl halten. Es steigt die Motivation, es fördert ein besseres Gedächtnis, höhere Stressresistenz, schärfere Konzentration und klarere Logik möchte, sollte sein Gehirn wortwörtlich füttern. "Anders als Muskeln oder Fettgewebe kann unsere Denkzentrale keine Energie speichern", erklärt Beststellerautor Dr. Ulrich Strunz, Entwickler des "Forever Young"-Konzepts. "Darum hängt ihre Arbeit davon ab, welche Nährstoffe sie zur Verfügung hat."

Der Energielieferant des Denkzentrums ist das Kohlenhydrat Glucose. Damit die Gehirnzellen miteinander kommunizieren können, brauchen sie Neurotransmitter und diese Neurotransmitter baut der Körper aus der sinnvollen Kombination der richtigen Aminosäuren auf. Darunter fällt z.B. das Tryptophan, aber auch Arginin.

Fit im Hirn durch Brainfood Fett

Auch Fette sind wichtiges Brainfood für das Gehirn, da mehrfach ungesättigte Fettsäuren - vor allem Omega-3-Fettsäuren - die Funktion der Zellmembranen beeinflussen. Im Vergleich zu den bekannten "Pommesfettsäuren", die sogenannte "gehärtete Fette" enthalten, ist es wichtig, dem Körper hier hochwertige kaltgewonnene Fettsäuren zur Verfügung zu stellen. Wissenschaftler der Universität Chicago haben mittels eines IQ-Tests herausgefunden, dass die Hirnleistung von Schülern in nur einem Monat um 30 Prozent stieg, wenn sie statt gehärteter Fette in Fastfood Nüsse und Äpfel in der Pause bekamen.

Weitere Studien belegen, dass ältere Menschen sich mit Omega-3-Fettsäuren sowie bestimmten Vitaminen und Mineralien vor geistigem Leistungsabfall oder gar Alzheimer schützen können. Alle Experten betonen bisher allerdings auch, dass die angeborene Intelligenz eines Menschen durch Ernährung nicht verbessert werden kann. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist aber notwendig, um dieses Grundpotenzial voll auszuschöpfen. Leider ist es jedoch so, dass zwar viele Menschen um die Vorzüge von aufgewerteter Ernährung wissen. Doch es fängt schon bei Vitaminen und Mineralstoffen an. Kaum einer interessiert sich für die wirklichen entscheidenden Punkte, diese auch verknüpfen, sprich bioverfügbar zu machen. Dabei weiss jeder, dass auch Lernprozesse Verknüpfung sind. Ein bisschen Grips schadet nie, sich mit den Hintergründen zu befassen, denn die meisten interessieren sich leider nur für gutes Brainfood, wenn es Konzepte gibt, es mit privater Vorsorge kombinieren zu können. Na wenigstens ein kleiner Trost, doch noch genügend Brainfood schätzen lernen zu können.