5-hydroxytryptophan

5 HTP Melatonin

Zusammenhang zwischen 5 HTP und Melatonin

Melatonin ist ein Stoffwechselprodukt der Serotoninproduktion, welche wiederum durch 5 HTP optimiert werden kann. Bis vor ein paar Jahren gab es einen starken Andrang, zahlreiche Bücher über Melatonin und die Menschen kauften Melatonin als Einzelwirkstoff. Doch immer mehr Menschen erkennen, dass man bei diesem "Schlafhormon" auch "Munter" hinschauen sollte, und erkennen, dass allein ein Stoff niemals so gut wirkt wie im Verbund mit Enzymen.

Melatonin ist ein Hormon, das bei einem gut funktionierenden Stoffwechsel durch enzymreiche Frischkost in der Zirbeldrüse, einem winzigen Teil des Zwischenhirns, produziert wird. Wird diese Drüse durch enzymreiche Kost, wenig Stress gut gepflegt, so steuert diese Drüse über die Melatoninausschüttung den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers. Fällt tagsüber Licht ins Auge, wird die Ausschüttung des "Schlafhormons" ins Blut eingestellt. Nachts, bei fehlendem Lichteinstrahl, wird Melatonin aus den Speichern abgegeben und kann seine schlaffördernde Wirkung entfalten. Dieses System ist bei Blinden gestört, aber auch bei Zeitverschiebungen bei Fernreisen und bei Schichtarbeit kommt es zu Verschiebungen im Melatonin-Haushalt, was dann wiederum zum sogenannten "Jetlag" führt. Bei alten, unter Enzymmangel und Schlaflosigkeit leidenden Menschen finden sich niedrigere nächtliche Melatonin-Spiegel als bei gleichaltrigen mit ungestörtem Schlaf.

Schlafstörungen: In schulmedizinisch geprägteren Herangehensweisen, als man noch eher das "Symptom" als die Ursache bekämpfte, verabreichte man bei Schlafstörungen Melatonin. Heute weiss man, dass es vernünftiger ist, die Zwischenstufe, 5htp zu verabreichen. Sogenanntes Hydroxytryptophan soll in Versuchen die Einschlafzeit um die Hälfte verkürzt haben, ohne die Schlafmuster zu stören. Außerdem soll ein schnellerer konzentrierter Wachzustand erreicht worden sein. Die Ursache liege in der Interaktion mit Melatonin, das ein Stoffwechselprodukt der Serotoninproduktion ist und durch erhöhte Serotoninspiegel ebenfalls gesteigert wird. Gibt man zusätzlich Rohkost, oder wer diese nicht schafft, Enzyme, so ist die Wirkung optimal.

Das "Glückshormon" Serotonin wird aus der Aminosäure Tryptophan über 5-Hydroxytryptophan (5-HTP) unter Mitwirkung von Vitamin B6 gebildet und zum Teil weiter in Melatonin umgewandelt. Serotonin ist stark stimmungsaufhellend, entspannend, schlaffördernd, antidepressiv, schmerzhemmend und motivationsfördernd. Zudem beeinflusst Serotonin positiv das Sättigungsempfinden und wirkt damit Appetitreguliernd. Weiter wirkt es schmerzhemmend. Bei Serotoninmangel, verstärkt durch Melatonin- und Dopaminmangel, kann es zu Depressionen, Angstzuständen, Konzentrationsmangel, Schlaflosigkeit, Migräne, Fibromyalgie (unspezifische Bindegewebsschmerzen), Empfindungsstörungen (MCS) und schwerer Abgeschlagenheit (Fatigue, CFS) kommen. Eine gute Idee kann hier ein Serotinin-Booster wie 5-htp darstellen.

Oftmals werden dem körpereigenen Botenstoff Serotonin phantastische Wirkungen zugeschrieben: Das Zirbeldrüsenhormon wird in die Gruppe der Radikalfänger eingeordnet; es werden ihm ähnliche Effekte wie Vitamin E nachgesagt. Daher soll es gegen die Entstehung so unterschiedliche Erkrankungen wie Krebs oder Arteriosklerose wirken. Vermutet wird auch ein hemmender Einfluss auf den Sexualhormonhaushalt. Jedoch sollte man auch hier sehen, dass man die Tagesdosis nicht entsprechend der Werbeaussagen steuert, sondern eher aus der Nahrung selbst heraus optimiert.

Melatonin und seine Wirkungen

Melatonin in der Anti-Aging-Forschung

Leben ist Enzymtätigkeit. Wie alle Lebensprozesse dem Lauf der Zeit unterworfen sind, so auch durch "Frischeverlust" die Produktion von Melatonin. Der Körper stellt mit zunehmendem Alter aufgrund mangelnder Enzymversorgung weniger Melatonin her. Das führte zur Vermutung, dass Melatonin das Altern und altersbedingte Krankheiten beeinflusst. Bei Ratten und Mäusen steht eine verminderte Melatoninsekretion auch direkt mit einem beschleunigtem Altersprozess in Verbindung. Indem Melatonin durch Neutralisierung freier Radikale Zellschäden vermeidet und gleichzeitig auch die Immunantwort stärkt, werden Alterungserscheinungen möglicherweise gemindert. Allerdings könnte die altersbedingte Reduktion der nächtlichen Melatonin-Sekretion auch eine Konsequenz des Alterungsprozesses sein und nicht seine Ursache. Bislang gibt es keine Untersuchungen, dass isoliert Melatonin bei Menschen den Alterungsprozess beeinflusst. Zwar sagt das die Werbeindustrie recht gern. Jedoch ist der Alterungsprozess viel komplexer als ihn auf einen Stoff allein zu reduzieren.

Melatonin und Schlaf

Bei Blinden, deren Netzhaut kaum oder gar kein Licht empfängt, liegt nachweislich ein Defizit an Melatonin vor. Damit fehlt ihnen der Zeitindikator für das Signal Schlaf. Bei solchen Personen ging man kurzschrittig davon aus, dass allein die Einnahme von Melatonin einen Nutzen bringen soll. Jedoch sollte man auch hier dem Körper helfen idealerweise sich selbst zu helfen, durch Verbesserung der Enzymversorgung, um körpereigene Fähigkeiten zur Melatoninbildung anzukurbeln. Helfen kann hier auch die Zwischenstufe 5 HTP, die widerum über eine Kettenreaktion den Melatoninhaushalt Impulse gibt.

Melatonin bei Jetlag?

In mehreren Kurzzeitstudien über Jetlag wurden Hinweise auf eine schlaffördernde Wirkung von Melatonin gefunden, wonach jeder zweite Mensch auf Melatonin angesprochen haben soll. Andere Studien wiederum sollen keine Wirkung von isoliertem Melaton belegt haben. Bisher fehlen auch eindeutige Dosierungsangaben, bei denen der Nutzen größer als die Risiken sind. Die Empfehlungen schwanken zwischen 0,5 und 5 Milligramm zur Schlafenszeit über 4 Tage nach Ankunft am Reisziel. Vorteil von Melatonin könnte sein, dass es nicht, wie herkömmliche Schlafmittel, den für die Erholung wichtigen REM-Schlaf (Rapid-eye-movement, Traumphasen) beeinträchtigt. Statt Melatonin direkt einzunehmen, ist es sicher sinnvoller, dem Körper die Fähigkeit zu geben, sich selbst zu helfen. Hierbei kann die Zwischenstufe 5htp hilfreich sein, wenn sie in Kontext mit einem optimalen Enzymernährungsprogramm kombiniert wird.

Melatonin und Krebs

Einige Studien sollen auf eine Schutzwirkung von Melatonin bei Krebs hinweisen. Niedrige Melatonin-Konzentrationen wurden bei Frauen mit Brustkrebs und bei Männern mit Prostatakrebs gemessen. Jedoch ist die Enstehung von Krebs weitaus komplexer, als auf Melatoninmangel zurückzuführen.

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